Fusionieren Neuendettelsau und Schwäbisch Hall?

Gemeinsam konkurrenzfähiger: Die Diakonischen Werke Neuendettelsau und Schwäbisch Hall erwägen, sich zusammenzuschließen und als eine große Organisation zu arbeiten.

(Foto: Adobe Stock/Ralf Geithe)

Beiden evangelischen Sozialwerken gehe es wirtschaftlich gut, sagte der Neuendettelsauer Vorstandsvorsitzende Mathias Hartmann dem epd. Trotzdem versprächen sich beide von einem Zusammengehen strategische Vorteile für die Zukunft. Vor allem für die jeweiligen Klinik-Bereiche wäre dies eine nachhaltige Perspektive. “Auf Dauer sind wir mit unseren 750 Betten sowie Schwäbisch Hall mit seinen 500 Betten jeweils allein zu klein für den immer härteren Klinikmarkt”, sagte Hartmann. Die Diakonie im bayerischen Neuendettelsau beschäftigt derzeit rund 7.800 Menschen, das Diakoniewerk im württembergischen Schwäbisch Hall etwa 2.300.

Die “kritische Größe” für nachhaltiges Wirtschaften liege bei 1.000 bis 1.500 Betten. Durch die geplante Fusion würde das neue Unternehmen in die Top Fünf der größten diakonischen Träger Deutschlands vorstoßen. Es sei nicht so, dass “ein großer Partner den kleineren ‘schluckt'”, sagte Hartmann. Es solle auch…


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