Gesicherte Ernährungsempfehlungen bleiben lange stabil

DGE betont die Bedeutung wissenschaftlich fundierter Ernährungsempfehlungen. Foto: Adobe Stock/angellodeco

“Die Grundlage für Ernährungsempfehlungen sollte immer die Summe der vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse, also die wissenschaftliche Datenlage (Evidenz) sein. Daher ist ein kontinuierlicher und aktueller Überblick über die Studienlage zum Einfluss von Ernährungsfaktoren auf die Gesundheit sicherzustellen”, erklärt Prof. Dr. Jakob Linseisen, Präsident der DGE. Ebenso sind standardisierte Methoden zur Evidenzfindung und -bewertung notwendig. “Für die Ableitung von Empfehlungen brauchen wir wissenschaftliche Studien mit möglichst hoher Evidenz”, so Linseisen weiter. Nur so können Leitlinien und wissenschaftliche Stellungnahmen – wie sie von der DGE zu vielen Themen in den letzten Jahren erfolgreich umgesetzt wurden – erarbeitet werden. Beispiele sind die evidenzbasierten Leitlinien der DGE zu Kohlenhydraten und Fette.

Ernährungsempfehlungen: Ständig im Wandel?
Entgegen der weit verbreiteten Wahrnehmung, dass sich…


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