Gesundheits-Apps auf Kassenkosten: PolitikGesundheits-Apps auf Kassenkosten: Politik

Apps mit Rezept: Die ersten kassenfinanzierten Apps sind jetzt offiziell auf dem Markt.

Foto: Adobe Stock/georgejmclittle

Als zusätzliches Angebot für Patienten gehen jetzt schrittweise Gesundheits-Apps auf Kassenkosten an den Start. Die neuen digitalen Hilfsmittel finden die Zustimmung der baden-württembergischen Ärzteschaft. Man sehe die Möglichkeit, nun auch digitale Anwendungen in die medizinische Versorgung zu integrieren, durchaus positiv und vorsichtig optimistisch, sagte eine Sprecherin der Kassenärztlichen Vereinigung in Stuttgart. „Natürlich muss das Gespräch und die Kontrolle durch den Arzt oberstes Prinzip bleiben, kein Patient darf mit einer solchen App allein gelassen werden.“

So sollte zum Beispiel für die Mediziner immer die Möglichkeit bestehen, Daten auch auszulesen und in der Praxis für Diagnose und Therapie nutzen zu können. Und diese Leistung auch abrechnen zu können. Die ersten beiden Anwendungen wurden vor wenigen Tagen in einem Verzeichnis erstattungsfähiger Angebote aufgeführt. Es handelt sich um eine App für eine Tinnitus-Therapie und eine…


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