Hautschäden erkennen: Wie sich Dekubitus und Dermatitis unterscheiden

Durch Druckentlastung, Kontinenzförderung und Hautpflege fördern Pflegende den Hautzustand der Bewohner.

Foto: Werner Krüper

Auf den ersten Blick sehen sich die beiden Hautschädigungen ähnlich. Bei Dekubitus entsteht der Druckschaden zumeist aber unter intakter Haut und wird dort zuerst durch dunkle Verfärbungen sichtbar. Ein offener Ulkus bildet sich erst nach mehreren Stunden oder Tagen. Eine IAD hingegen zeigt sich durch typische Entzündungszeichen, wie Rötungen, Schmerzen und Ödeme.

Zudem treten Dekubitus häufig an Knochenvorsprüngen auf, zum Beispiel an Fersen, Hüfte, Steiß oder Hinterkopf. Eine IAD entsteht vor allem in den Hautbereichen, die mit Stuhl oder Urin in Kontakt kommen. Sie kann sich aber auch als “Satelliten-Läsion” außerhalb der Intimregion bemerkbar machen.

Maßnahmen zur Prävention und Hautpflege sowie zur Behandlung von Hautschädigungen werden im Dossier, das zum kostenlosen Download


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