Heimleitungen kritisieren ständig neue und teils praxisferne Regelungen

Viele Leitungen stationärer Einrichtungen der Caritas Münster ärgern sich über Verordnungen und Erlasse, die sich ständig ändern. Foto: Adobe Stock/Robert Kneschke

“Ohne Politik wäre es einfacher gewesen”, sagt demnach Bernd Sandbothe, der das Achatius-Haus in Münster-Wolbeck und Haus Heidhorn im Stadtteil Hiltrup leitet. Besuchskonzepte hätten alle Heime längst gefunden, in der Regel Erweiterungen der schon vor dem Muttertag erprobten Möglichkeiten. Sie fielen nach wie vor recht unterschiedlich aus, je nach den örtlichen Voraussetzungen.
Susanne Bönninghoff, die die Friedrichsburg in Münster leitet, will nach wie vor keine Besucher ins Haus lassen. Problem sei, dass sich viele Bewohner in der großen Eingangshalle aufhielten, in der auch das Café angesiedelt sei. Wenn da viele Besucher hineinkämen, könnten die Abstandsregeln nur noch schwer eingehalten werden. “Schlimmstenfalls könnten unsere Bewohner die Halle nicht mehr nutzen”, erklärt Bönninghoff. Weiterhin soll der Kontakt deshalb über Besucherfenster laufen. Eine Beschwerde dazu hat sie mit der Heimaufsicht schon rechtlich abgeklärt. Im…


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