Höhe der Nachtzuschläge bleibt strittig

Wer nachts in einem Pflegeheim arbeitet, erhält einen Zuschlag. Wie hoch dieser in nicht tarifgebundenen Heimen sein muss, ist juristisch allerdings weiterhin umstritten.

Foto: AdobeStock

In dem jetzt vom LAG Baden-Württemberg in Stuttgart entschiedenen Fall hatte eine Altenpflegerin als Dauernachtwache von 20.00 Uhr bis 6.00 Uhr in einer Seniorenresidenz gearbeitet. Der nicht tarifgebundene Heimbetreiber zahlte ihr einen Nachtarbeitszuschlag von 15 Prozent. Die Altenpflegerin hielt das mit Verweis auf ein Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) für zu niedrig und klagte. Das BAG hatte im Dezember 2015 eine von der Regelmäßigkeit bestimmten Zuschlag von 25 oder 30 Prozent auf den Bruttostundenlohn als angemessen beurteilt, aber auch ein “Abweichen nach unten” in Betracht gezogen, sollten “überragende Gründe des Gemeinwohls” die Nachtarbeit zwingend…


Vollständigen Artikel lesen