Hören weiterhin von Engpässen in der Versorgung

Aktuell würden keine Masken mehr vom Bund oder über die Länder geliefert, kritisiert DBfK-Präsidentin Christel Bienstein.

Foto: DBfK

“Der Schutz des Personals vor einer Infektion ist zentraler Baustein für den Schutz der pflegebedürftigen Menschen”, sagte Verbandspräsidentin Christel Bienstein den Zeitungen der Funke Mediengruppe (10. Oktober). Die Einrichtungen bräuchten daher genügend Schutzausrüstungen für das Pflegepersonal, aber auch für Angehörige.

“Hier hören wir weiterhin von Engpässen in der Versorgung”, kritisierte Bienstein. “Aktuell werden keine Masken mehr vom Bund oder über die Länder geliefert, wie die weitere Verteilung geplant ist, wissen wir noch nicht.” Wenn man mit zwei Masken pro Schicht kalkulierte, würden in der ambulanten und stationären Langzeitpflege rund 1,4 Millionen Masken täglich gebraucht.

Pflegefachkräfte müssten zudem steuerfinanzierte Tests veranlassen können, verlangte die Verbandschefin. Derzeit werden den Einrichtungen die Kosten nur erstattet, wenn die Gesundheitsbehörden die Tests angeordnet haben.


Vollständigen Artikel lesen