Häufiger Reha-Leistungen bei psychischen ErkrankungenHäufiger Reha-Leistungen bei psychischen Erkrankungen

Etwa 83 Prozent der Versicherten waren zwei Jahre nach einer Rehabilitation wegen einer psychischen Erkrankung noch im Erwerbsleben. Foto: Adobe Stock/ iceteastock

In den vergangenen zehn Jahren stieg die Zahl der bewilligten medizinischen stationären Rehabilitationen in diesem Bereich um mehr als 43 Prozent, wie die Deutsche Rentenversicherung in Berlin dem Evangelischen Pressedienst (epd) bestätigte. Zunächst hatten die Zeitungen der Funke Mediengruppe (Montag) darüber berichtet. Wurden im Jahr 2008 noch 118.400 Maßnahmen bewilligt, waren es im vergangenen Jahr bereits 170.200.

Grund für die Zunahme der bewilligten Rehabilitationen ist nach Angaben der Rentenversicherung weniger eine reale Zunahme von psychischen Erkrankungen. Dafür gebe es in medizinischen Studien keine Hinweise, hieß es. Die Erkrankungen würden inzwischen aber besser erkannt und damit häufiger diagnostiziert. Bei Frauen und bei Männern waren jeweils Depressionen und Angsterkrankungen die häufigsten Behandlungsursachen, wie die Rentenversicherung erklärte. Den aktuellen Zahlen zufolge entfallen bei Frauen rund 23 Prozent der stationären medizinischen…


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