Häusliche Intensivpflege mit Beatmung soll nur noch absolute Ausnahme seinHäusliche Intensivpflege mit Beatmung soll nur noch absolute Ausnahme sein

Bundesgesundheitsminister Jens Spahn plant drastische Einschnitte für die außerklinische Intensivpflege.

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Insbesondere bei der ambulanten Versorgung von Beatmungspatienten sei „von einer Fehlversorgung auszugehen“, heißt es im Gesetzesentwurf. Zudem bestünden Fehlanreize und Missbrauchsmöglichkeiten. Das verursache hohe Kosten für die Versichertengemeinschaft und Einbußen bei der Lebensqualität der Betroffenen.
Der Gesetzentwurf sieht vor, dass die Intensivpflege mit Beatmung in den eigenen vier Wänden nur noch die absolute Ausnahme sein darf. Allein bei Kindern und Jugendlichen bis zur Vollendung des 18. Lebensjahres soll sie die Regel bleiben. Für Pflege-WGs sollen die Qualitätsanforderungen massiv steigen. Krankenhäuser und stationäre Pflegeeinrichtungen sollen die Beatmungsentwöhnung dagegen besser bezahlt bekommen.

Für Menschen, die bereits in der eigenen Häuslichkeit außerklinisch versorgt werden, soll es offenbar einen Bestandsschutz geben.

Spahn sagte dem Redaktionsnetzwerk Deutschland, es solle alles getan werden, um die Patienten so…


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