Immer mehr ausländische Altenpfleger arbeitslosImmer mehr ausländische Altenpfleger arbeitslos

Laut Bundesagentur für Arbeit ist die Zahl arbeitsloser ausländischer AltenpflegerInnen in Deutschland binnen acht Jahren um 64 Prozent gestiegen.

Foto: Werner Krüper

Diese Entwicklung sei nicht zuletzt auf die gewachsene Zahl arbeitsloser Altenpflegekräfte aus acht wichtigen Asylherkunftsländern (Afghanistan, Eritrea, Irak, Iran, Nigeria, Pakistan, Somalia und Syrien) zurückzuführen, heißt es. Wären 2010 nur 268 arbeitslose Pfleger aus diesen Staaten gemeldet gewesen, seien es laut Auskunft der Bundesregierung mittlerweile 2.017.

Ein gegenläufiger Trend lässt sich dagegen unter Altenpflegern mit deutschem Pass feststellen. Nach Angaben der BA hat sich die Anzahl arbeitsloser Altenpfleger mit deutscher Staatsbürgerschaft von 2010 (34.485) bis 2018 (23.553) um 32 Prozent reduziert.

Weil laut Bundeswirtschaftsministerium die Altenpflege hierzulande zum „Mangelberuf Nummer 1“ geworden ist, wurden in den vergangenen Jahren die Anstrengungen verstärkt, Asylbewerber für eine Tätigkeit in der Altenpflege zu gewinnen. Inzwischen soll etwa jeder zehnte Altenpfleger in Deutschland aus dem Ausland kommen.


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