Immer mehr Ärzte kooperieren mit Altenheimen

Anzahl Praxen, die gemäß § 119b SGB V mit Pflegeheimen kooperieren. Grafik: Zentralinstitut für die kassenärztliche Versorgung in Deutschland

Demnach lag die Anzahl der Arztpraxen, die mit stationären Pflegeeinrichtungen einen Kooperationsvertrag abgeschlossen haben, im 3. Quartal 2016 noch bei 737. Im 4. Quartal 2017 waren es bereits über 4.300 (4.317). Innerhalb dieses kurzen Zeitraums ist damit die Zahl der kooperierenden Praxen fast um das Sechsfache angestiegen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Auswertung der bundesweiten vertragsärztlichen Abrechnungsdaten des Zi.

Im Juli 2016 wurden neue Gebührenordnungspositionen für zusätzliche ärztliche Kooperations- und Koordinationsleistungen in den Einheitlichen Bewertungsmaßstab (EBM) eingeführt, die Haus- und Fachärzte extrabudgetär abrechnen können. Die Förderung dieser Leistungen hatte der Gesetzgeber mit dem Hospiz- und Palliativgesetz vorgegeben. Sie ist beschränkt auf Kooperationsverträge nach § 119b SGB V, die den Anforderungen des Bundesmantelvertrages entsprechen.


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