In Bayern startet neues digitales Demenzregister

Ein neues digitales Register soll helfen, mehr über die Demenz-Erkrankung zu erforschen. Foto: AdobeStock/ David Pereiras

Das teilte Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) am Montag mit. In dem Gemeinschaftsprojekt der Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg und des Universitätsklinikums Erlangen investiert der Freistaat den Angaben zufolge bis Ende kommenden Jahres 2,2 Millionen Euro.

Dabei werden zum einen Langzeitdaten zur Behandlung, Versorgung und Angebotsnutzung von Menschen mit Demenz und zur Belastung pflegender Angehöriger in allen Bezirken Bayerns gesammelt und ausgewertet. Zum anderen soll eine Online-Plattform Betroffene und Angehörige über Unterstützungsangebote informieren.

“Es ist wichtig, dass die Gesellschaft lernt, mit dem Thema Demenz umzugehen”, sagte Huml der Mitteilung des Ministeriums zufolge.
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