Intensivpflege: Forderungen nach Standards werden lauterIntensivpflege: Forderungen nach Standards werden lauter

Stephan Kroneder (Hintergrund) setzte sich auf der letzten Entscheiderkonferenz für einheitliche Standards in der außerklinischen Intensivpflege ein.

Foto: Florian Arp

Einheitliche Qualitätsstandards fehlten jedoch. Der Markt sei in den vergangenen fünf Jahren regelrecht explodiert, berichtet auch Sven Kübler vom Competenz Netzwerk Außerklinische Intensivversorgung (CNI). „Wir brauchen eine eigene Zulassung, die auch die Qualitätsstandards festlegt“, sagt Kübler. „Der Markt ist zu ungeregelt, führt zu Wildwuchs und bringt gute Intensivpflegedienste in Verruf.“

In Baden-Württemberg stieg unterdessen nach Angaben des Sozialministeriums auch die Zahl der Wohngemeinschaften für Menschen mit intensivpflegerischem Bedarf. Im Jahr 2018 waren im Land bereits 37 von insgesamt 166 gemeldeten, ambulant betreuten Wohngruppen auf diese Klientel eingerichtet. Im Vergleich zu den Erhebungen davor ist dies nach Worten des Kommunalverbandes für Jugend und Soziales (KVJS) Baden-Württemberg ein deutlicher Anstieg.

Die Personalnot bei der ambulanten Intensivpflege sei „aufgrund der speziellen Anforderungen an die…


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