Intensivpflege soll in stationären Einrichtungen bezahlbar werden

Ein Ziel des Intensivpflegegesetzes ist es, Intensiv-Pflegebedürftige besser zu versorgen. Foto: Florian Arp

Eigenanteile von bis zu 3000 Euro im Monat, die Pflegebedürftige in stationären Einrichtungen bislang selbst zahlen mussten, sollen künftig weitgehend von den Kassen übernommen werden. Gleichzeitig soll die Betreuung in den eigenen vier Wänden weiterhin möglich sein – wenn auch unter strengen Qualitätsvorgaben.

Ziele seien, Intensiv-Pflegebedürftige besser zu versorgen, Fehlanreize in der Intensivpflege zu beseitigen und die Selbstbestimmung der Betroffenen zu stärken. Bundesgesundheitsminister Jens Spahn sagte anlässlich des Kabinettbeschlusses, dass es erstmals Qualitätsvorgaben für die Intensivpflege zu Hause geben werde und dass die Intensivpflege in stationären Einrichtungen bezahlbar werde. “Und Krankenhäuser und Heime verpflichten wir, wenn immer möglich, ihre Patienten von den Beatmungsgeräten zu entwöhnen. Niemand soll nur wegen der falschen finanziellen Anreize länger künstlich beatmet werden als unbedingt nötig.”

Das Gesetz tritt…


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