Jahr 2019 mit Plus von 3

Der Mittelbestand der Pflegeversicherung habe sich auf 6,7 Milliarden Euro von 3,4 Milliarden Euro Ende 2018 erhöht, heißt es in der Antwort des Bundesgesundheitsministeriums auf eine Anfrage der Linken-Bundestagsabgeordneten Sabine Zimmermann. Foto: Jürgen Fälchle/ Adobe Stock

Der Mittelbestand habe sich auf 6,7 Milliarden Euro von 3,4 Milliarden Euro Ende 2018 erhöht, hieß es in der Antwort, die dem Evangelischen Pressedienst (epd) vorliegt. Die Rücklagen entsprächen knapp 1,9 Monatsausgaben.

Die Pflege sei in Deutschland grundsätzlich unterfinanziert, erklärte Zimmermann. “Dies zeigt sich in hohen Eigenanteilen der Versicherten, da von vornerein nur ein Teil der Kosten übernommen wird.” Viele Menschen könnten das nicht bezahlen und müssten Hilfe zur Pflege beantragen, sagte die Sozialexpertin der Linken. Um den Pflegenotstand zu beheben, müsse eine solidarische Pflegeversicherung eingeführt werden, die das Nebeneinander von sozialer und privater Versicherung beende und alle Einkommen einbeziehe.

Der Beitrag zur Pflegeversicherung wurde Anfang 2019 um 0,5 Prozentpunkte auf 3,05 Prozent des Bruttoeinkommens für Versicherte mit Kindern und 3,3 Prozent für Kinderlose erhöht. Die Anhebung des Satzes sollte die…


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