Johanniter Niedersachsen kritisieren Einigung im VergütungsstreitJohanniter Niedersachsen kritisieren Einigung im Vergütungsstreit

Angela Weick, Fachbereichsleiterin Soziale Dienste im Regionalverband Niedersachsen Mitte der Johanniter-Unfall-Hilfe e.V.

Foto: privat

Auch wenn die jetzige Einigung grundsätzlich als ein Schritt in die richtige Richtung betrachtet werden könne, sei das Ganze jedoch nur als minimalistisch zu bezeichnen. Die Erhöhungen bei den Wegepauschalen beträfen nur die am Tage. Die abendlichen nach 20 Uhr seien weiterhin eingefroren. Auch die Zuschläge, die für Wochenenden und Feiertage nach Tarif gezahlt werden müssen, würden weiterhin ausgenommen.

„Die Anpassungen entsprechen bei weitem nicht den realen Bedingungen und fangen erst recht nicht die Tariferhöhungen auf. Unsere immensen Aufwendungen in diesem zuschlagspflichtigen Bereich werden überhaupt nicht berücksichtigt und hier sprechen wir von 25 Prozent zum normalen Tagestarif“, betont Weick. Diese erste Einigung könne deswegen nur den Beginn einer neuen Verhandlungsphase einläuten.

Wie lange der jetzige, nicht wirtschaftliche Zustand jedoch aufrechterhalten werden kann, sei aktuell nicht zu beantworten und auch sehr fraglich….


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