Kirchliche Arbeitgeber dürfen Religionszugehörigkeit nicht fordernKirchliche Arbeitgeber dürfen Religionszugehörigkeit nicht fordern

In einem Altenheim unter christlicher Trägerschaft ist es beispielsweise durchaus wichtig, dass eine Pflegekraft ein ,Vater Unser‘ sprechen kann. Foto: Krüper

Caritas und Diakonie in Bayern sehen nach einem Urteil des Europäischen Gerichtshof (EuGH) zum kirchlichen Arbeitsrecht keinen Handlungsbedarf. Dem Urteil zufolge dürfen kirchliche Einrichtungen bei Einstellungen nicht zwingend eine Konfessionszugehörigkeit einfordern.

Es gebe eine Grundordnung, in der die Einstellungspraxis klar geregelt ist, sagte Landes-Caritasdirektor Bernhard Piendl am Dienstag der Deutschen Presse-Agentur. Daraus gehe hervor, welche Stelle eine Zugehörigkeit zur katholischen Kirche erfordert und welche nicht. Das decke sich mit der nun erfolgten Rechtssprechung.

„Ich sehe grundsätzlich unsere Praxis bestätigt», sagte auch Bayerns Diakonie-Präsident Michael Bammessel. Er sagte, das Urteil räume kirchlichen Trägern nach wie vor ein, bei einer bestimmten Begründung eine konfessionelle Zugehörigkeit zu verlangen. In einem Altenheim unter christlicher Trägerschaft beispielsweise sei es durchaus wichtig, „dass eine Pflegekraft ein…


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