Komplette Neuordnung der Pflege vorgesehenKomplette Neuordnung der Pflege vorgesehen

Die Initiative Pro Pflegereform, hat sich 2016 aus verschiedenen Netzwerken gegründet. Namenhafte Akteure aus der Branche stehen hinter der neuen Gesamtvision für die Pflegewelt. Von links: Peter Dürrmann (DVLAB), Eva-Maria Güthoff (VKAD), Bodo de Vries (DEVAP), Bernhard Schneider (EHS/Sprecher der Initiative), Prof. Heinz Rothgang (Uni Bremen) und Ingrid Hastedt (Wohlfahrtswerk Baden-Württemberg). Foto: Olga Sophie Ennulat

Kernstück des Gutachtens, das im Auftrag der Initiative Pro Pflegereform von Prof. Heinz Rothgang und seinem Team von der Uni Bremen erarbeitet wurde, ist eine finanzielle und konzeptuelle Neuordnung der Pflegelandschaft.

Keine Sektoren mehr, keine Pflegegrade mehr

Konkretisiert wurde das Modell des „Sockel-Spitze-Tauschs“, das seit dem ersten Gutachten in der Pflegebranche viel diskutiert wird. Einen Sockelbetrag von 471 Euro sollen laut Gutachten alle pflegebedürftigen Menschen, die Pflegeleistungen – egal welcher Art – beziehen, zahlen. Alle weiteren pflegebedingen Kosten zahlt die Pflegeversicherung. Die Behandlungspflege soll immer von den Krankenkassen bezahlt werden. Bisher war diese in stationären Einrichtungen nur pauschal abgegolten worden, was schon immer für Unmut und Diskussionen sorgt. Für die Vision, die in dem Gutachten ausführlich dargestellt wird, spielt das allerdings keine Rolle mehr. Sektoren würde es dann in der Pflege nicht…


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