Konzertierte Aktion Pflege legt Ergebnisse vorKonzertierte Aktion Pflege legt Ergebnisse vor

Bundesfamilienministerin Franziska Giffey, Bundesarbeitsminister Hubertus Heil und Bundesgesundheitsminister Jens Spahn präsentieren in Berlin die Ergebnisse der Konzertierten Aktion Pflege.

Foto: Steve Schrader

Den Vereinbarungen zufolge will die Bundesregierung noch bis zur Sommerpause die gesetzlichen Voraussetzungen dafür schaffen, dass künftig bundesweit gleich hohe Mindestgehälter für Pflegefachkräfte bezahlt werden. Das könne entweder durch einen flächendeckenden Tarifvertrag oder über die Pflegemindestlohnkommission erreicht werden, erklärte Arbeitsminister Heil. Heil favorisiert die Tariflösung, die aber von den privaten Anbietern in der Pflege abgelehnt wird. Bisher gibt es nur einen Mindestlohn, der im Osten niedriger ist als im Westen und nicht zwischen Pflegehelfern und Fachkräften unterscheidet.

Die Zahlen der Ausbildenden Einrichtungen und Auszubildenden sollen im Bundesdurchschnitt bis 2023 um jeweils zehn Prozent steigen. Ein neues Personalbemessungsverfahren für Pflegeeinrichtungen soll zudem für bessere Arbeitsbedingungen sorgen und so mehr Menschen in Pflegeberufe lotsen. Teilzeit solle reduziert und die Rückkehr in den Beruf gefördert werden. Eine…


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