Kritik am neuen Pflegepersonal-Stärkungsgesetz

Das Pflegepersonal-Stärkungsgesetz sei ein “Todesstoß für die ambulante Pflege” – Stefan Block.

Foto: Uwe Fölkner / Fotoagentur FOX

Der Todesstoß für die ambulante Pflege

Die Politik hat nun mit dem Referentenentwurf der ambulanten Pflege einen Bärendienst erwiesen. Durch die massive Aufwertung der Pflegekräftefinanzierung im Krankenhausbereich und 13.000 neue, voll finanzierte Stellen in der stationären Pflege, wird für die ambulanten Dienste auf längere Zeit personell nichts mehr zu holen sein. Bedenkt man zudem, dass laut allen vorliegenden Statistiken die Gehälter im ambulanten Pflegesektor im Landesdurchschnitt am niedrigsten liegen, bekomme ich als Chef der ambulanten Pflege beim ASB Existenzangst.

Zudem wird es ab 2020 die einheitliche Pflegeausbildung geben. Welcher junge Mensch wird sich wohl für den ambulanten Sektor entscheiden, wenn er in der stationären Pflege gute 20 Prozent mehr verdienen kann. Die Krankenkassen sind jedoch im Rahmen der Verträge nach § 132 a SGB V an keiner Stelle bereit, deutliche Preisanpassungen vorzunehmen. Das Totschlagargument bleibt die allgemeine…


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