Kritik an niedersächsischer Landesregierung

Die Maßnahme, die eine tägliche Arbeitszeit von bis zu 12 Stunden vorsieht, gilt nach früheren Angaben des niedersächsischen Sozialministeriums befristet bis Ende Mai kommenden Jahres.

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In der Pflege seien die Beschäftigten ohnehin stark belastet, sagte David Matrai von der Gewerkschaft Verdi der “Neuen Osnabrücker Zeitung” vom 9. November. “In der jetzigen Situation muss es darum gehen, sie zu entlasten – nicht zusätzlich zu belasten.” Die gesundheitspolitische Sprecherin der Grünen im Landtag, Meta Janssen-Kucz, sagte: “Die Pflegefachkräfte müssen wieder ausbaden, was die Politik seit Langem versäumt hat. Seit Monaten arbeiten die Pflegenden über dem Limit.”

Die Maßnahme, die eine tägliche Arbeitszeit von bis zu 12 Stunden vorsieht, gilt nach früheren Angaben des Sozialministeriums befristet bis Ende Mai kommenden Jahres. Beim Ausbruch der Epidemie war die Arbeitszeit schon einmal auf 60 Wochenstunden erhöht worden. Matrai betonte: “Jetzt rächt sich, dass wenig für die Attraktivität des Berufs getan wurde.” Es komme daher darauf an, Arbeitsbedingungen zu verbessern und so zusätzliche Pflegekräfte zu…


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