Kritik an Plänen des BundesgesundheitsministeriumsKritik an Plänen des Bundesgesundheitsministeriums

Das neue Gesetz sieht vor, dass bei volljährigen Pflegebedürftigen im Einzelfall entschieden wird, ob die Versorgung in der Häuslichkeit refinanziert wird.
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„Es geht um Menschen, die dauerhaft beatmet werden oder wegen eines Luftröhrenschnitts abgesaugt werden müssen“, erläuterte die Vorsitzende Konstanze Riedmüller. Die Pläne für das neue Intensivpflege- und Rehabilitationsstärkungsgesetz sehen demnach vor, dass die Pflege zu Hause oder in Behinderteneinrichtungen künftig für Volljährige nur noch dann bezahlt wird, wenn eine Einzelfallprüfung durch den Medizinischen Dienst ergibt, dass der Betroffene „am Leben teilhaben kann“.

„Jeder Mensch kann teilhaben am Leben. Er braucht halt die nötige Unterstützung“, betonte hingegen Riedmüller gegenüber der Deutschen Presse-Agentur in München. Es könne nicht sein, dass der Medizinische Dienst der Krankenkassen (MDK) darüber entscheide, wann ein Mensch so eingeschränkt sei, dass ihm die Pflege in seinem Zuhause nicht mehr zustehe – und er stattdessen in ein Pflegeheim umziehen müsse. Dies sei nicht nur bei jungen Menschen nicht…


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