Lambrecht: Sterbehilfe-Regelung noch in dieser Wahlperiode

Christine Lambrecht, Bundesministerin der Justiz und für Verbraucherschutz. Foto: Thomas Köhler / photothek

“Ich halte es für machbar, dass wir noch in dieser Wahlperiode über Gruppenanträge im Bundestag Regelungen zum Thema Suizidhilfe schaffen”, sagte Lambrecht der “Rheinischen Post”. Dies müsse eine Gewissensentscheidung frei von Fraktionsdisziplin bleiben.

Sie persönlich sei davon überzeugt, “dass der assistierte Suizid keine gesellschaftliche Normalität werden dürfe”. Lambrecht sagte: “Alte und pflegebedürftige Menschen haben ein Recht auf Pflege, Begleitung und Zuwendung. Sie dürfen keinesfalls das Gefühl haben, dass sie ab einer gewissen Pflegebedürftigkeit die Suizidhilfe in Anspruch nehmen müssten.” Sie verwies auch auf die Aussagen im Urteil, wonach Beihilfe zum Suizid mit Aufklärungs- und Wartepflichten, Erlaubnisvorbehalten und dem Verbot besonders gefahrträchtiger Formen der Suizidhilfe versehen werden könne.

Die Deutsche Stiftung Patientenschutz wandte sich gegen Eile bei Neuregelungen. “Es braucht ein…


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