Leitlinie soll ethische Entscheidungen erleichtern

Bei ethischen Entscheidungen im Umgang mit Demenzkranken ist Fingerspitzengefühl gefragt.

Foto: Werner Krüper

Hintergrund ist, dass demenziell veränderte Menschen teilweise eingeschränkt oder gar nicht einwilligungsfähig sind, wenn es um die Zustimmung zu einer medizinischen Behandlung geht. Die Leitlinie sieht vor, zunächst die Einwilligungsfähigkeit von Bewohnern zu überprüfen. Kriterien hierfür sind demnach Informationsverständnis, Einsicht, Urteilsvermögen und die Fähigkeit, eine Entscheidung zu kommunizieren.

Zudem ist laut Leitlinie zu beachten, dass die kognitiven Fähigkeiten von Demenzkranken Schwankungen unterliegen, die tagesformabhängig sein können: Demnach verfügen die Betroffenen zu Tagesbeginn häufiger über aktivierbare Ressourcen, die sich im Tagesverlauf verschlechtern.

Im Aufklärungsgespräch zu einer medizinischen Maßnahme sollten die behandelnden Personen mögliche Behandlungsalternativen benennen und über Nutzen und Risiken sowie die häufigsten und gravierendsten Nebenwirkungen aufklären. Die Leitlinie empfiehlt für Menschen mit…


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