Linke fordern: Investoren aus der ambulanten Versorgung raushalten

Dr. Achim Kessler, gesundheitspolitischer Sprecher der Linken im Bundestag, fordert, Private-Equity Investoren aus der ambulanten Gesundheitsversorgung rauszuhalten.

Foto: Ben Gross Photography

“Auch die Bundesärztekammer kritisiert, dass ökonomische Parameter einer guten Patientenversorgung und Arbeitsbedingungen entgegenstehen. Die ambulante Versorgung darf keine Sekunde länger dem Geschäftsinteresse von gewinnorientierten Private-Equity-Heuschrecken überlassen werden”, so Kessler. Der wachsende Einfluss von Private-Equity-Gesellschaften und ihre Ausrichtung auf Gewinnmaximierung stünden im Widerspruch zu einem demokratischen, solidarisch finanzierten Gesundheitssystem, erklärte der Bundestagsabgeordnete anlässlich der öffentlichen Anhörung im Ausschuss für Gesundheit zum Antrag “Kapitalinteressen in der Gesundheitsversorgung offenlegen”.

Das Geschäftsmodell von Private Equity sehe vor, so Kessler, Unternehmen im Gesundheitssektor zu kaufen und nach einer Zeitspanne von wenigen Jahren mit größtmöglichem Gewinn wieder zu verkaufen. Davon betroffen seien neben Medizinischen Versorgungszentren (MVZ) vor allem Pflegeheime,…


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