Mehr Anerkennung für die Sorge-Arbeit

Verbände wünschen sich eine höhere gesellschaftliche Wertschätzung von Sorge-Arbeit wie der Pflege oder Kindererziehung, die überwiegend von Frauen übernommen wird. Foto: DeVisu/AdobeStock

Bei Lesungen, Workshops oder an Info-Ständen fordern Organisationen und Verbände eine höhere Wertschätzung dieser Care-Arbeit. An dem vom Verein “klische*esc” organisierten Aktionstag beteiligen sich unter anderem der Deutsche Gewerkschaftsbund (DGB), der Paritätische Wohlfahrtsverband und die Bundeszentrale für politische Bildung.

Ziel des Equal Care Days sei es, die Sorge-Arbeit aus der Nische des unsichtbaren Engagements herauszuholen, teilten die Organisatoren mit. Sie wollen Politik und Gesellschaft dafür gewinnen, diese Arbeit neu zu gewichten. Kritisiert wird, dass Frauen rund 50 bis 100 Prozent mehr Familien- und Sorgearbeit leisteten als Männer und dafür in der Regel beruflich zurücksteckten. Zugleich seien auch in der professionellen Fürsorge für Kinder und Pflegebedürftigen viermal mehr Frauen als Männer beschäftigt, oft bei schlechter Entlohnung. Beides trage dazu bei, dass Frauen im Alter ein sehr viel höheres Armutsrisiko…


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