Mehr Geld für höhere Löhne

Jens Spahn (CDU, von links), Franziska Giffey und Hubertus Heil (beide SPD) präsentierten Anfang des JAhres die Ergebnisse aus einer der insgesamt fünf Arbeitsgruppen. Foto: Bernd von Jutrczenka/dpa

Sie hatte den Auftrag, Vorschläge zur besseren Entlohnung von Altenpflegekräften zu machen und sich mit den Folgewirkungen zu befassen. An der Erarbeitung waren die Verbände aller maßgeblichen Akteure in der Pflegebranche beteiligt.

In der Arbeitsgruppe bestand laut Abschlussbericht Einigkeit darüber, dass eine Verbesserung der Entlohnung durch eine verbesserte Finanzausstattung der Pflegeversicherung sichergestellt werden soll. Ob dafür die Beiträge zur Pflegeversicherung weiter erhöht werden sollten oder ein Steuerzuschuss diskutiert wurde, geht aus dem Bericht nicht hervor. Es müssten aber die Pflegebedürftigen und ihre Familien vor einer Überforderung durch weiter steigende Eigenanteile geschützt werden, heißt es.

Nach dem Abschlussbericht der Arbeitsgruppe soll die Pflegemindestlohnkommission künftig einen deutlich höheren Mindestlohn für Fachkräfte vereinbaren. Bisher gibt es nur einen allgemeinen Pflegemindestlohn von derzeit 11,05 Euro pro…


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