Mehr Transparenz beim neuen Pflege-TÜV

“Wenn nichts anderes mehr hilft, müssen Pflegeeinrichtungen geschlossen werden”, sagt Andreas Westerfellhaus. Foto: Christian Ditsch/epd

Bisher sei vorgesehen, einige schwer vermittelbare Angaben von der Veröffentlichung auszuschließen, sagte Westfellhaus den Zeitungen der Essener Funke Mediengruppe. Würden Informationen zurückgehalten, könne aber kein Vertrauen in das Bewertungssystem entstehen. “Ich meine: Alles muss abgebildet werden.”

Von der Veröffentlichung ausgeschlossen werden sollen nach Worten des Pflegebeauftragten zum Beispiel Angaben zu freiheitsentziehenden Maßnahmen. Westerfellhaus betonte, man müsse den Menschen ehrliche und komplexe Prüfergebnisse zutrauen. “Wenn wir wirklichen Fortschritt wollen, brauchen wir eine komplette Darstellung der Ergebnisse im Internet.” Die Informationen müssten so aufbereitet werden, dass sie verständlich seien.

Das bisherige System zur Bewertung von Pflegeheimen gilt wegen der durchweg sehr guten Noten als nicht aussagekräftig. Ein jetzt vorgelegtes Reformkonzept von Wissenschaftlern sieht vor, die Pflege anstatt mit Noten…


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