Mehr Wohlbefinden durch gelebte Spiritualität

Jeweils ein Begleiter und ein Mensch mit Demenz verabreden sich im Projekt für jeweils ein bis zwei Stunden und erleben dabei gemeinsam eine sinnvolle und sinnliche, religiös inspirierte Zeit.

Foto: Werner Krüper

“Aus langjährigen, praktischen Erfahrungen hat sich bei den Mitarbeitern die These entwickelt, dass Religiosität als emotionaler Anker Zugang zu positiven Gefühlen, wie Vertrauen, Geborgenheit und Zuversicht ermöglicht. Für Menschen mit Demenz könnte dies ein wichtiger Schritt zu mehr Lebensqualität sein”, so Hermine Urbaniak, Projektleiterin beim Pflegedienst AKF.

Für das Projekt werden Tandempaare gebildet aus einem Menschen mit Demnez und einem Begleiter, der sorgfältig ausgesucht und für seine Arbeit gründlich vorbereitet ist. Die Paare verabreden sich regelmäßig zu Treffen. Dabei geht es um religiöse Inhalte und Aktivitäten. Vorab finden Gespräche mit den Angehörigen statt, um möglichst viel über individuelle spirituelle Ankerpunkte herauszufinden – schöne Erinnerungen oder Rituale aus dem religiösen Leben. Im Idealfall finden diese Treffen, laut Projektbeschreibung, über mindestens ein halbes Jahr ein- bis zweimal in der Woche statt….


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