Menschen befähigen

Mehr als eine klassische Patientenverfügung: Gesprächsbegleiter definieren gemeinsam mit den Bewohnern und gegebenenfalls ihren Angehörigen, welche Behandlung diese am Lebensende wünschen und fixieren das Ergebnis schriftlich.

Foto: Werner Krüper

BVP steht für einen moderierten, prozesshaften, an den Bedürfnissen der Menschen ausgerichteten Dialog, in dessen Verlauf eine Patientenverfügung stehen soll. Diese beschreibt klar, wie jemand behandelt werden möchte, der nicht in der Lage ist, für sich selbst zu entscheiden. Ziel ist es, den Patientenwillen in den Mittelpunkt allen Handelns zu stellen und neue Perspektiven aufzuzeigen.

“Gerade in der Altenhilfe gibt es viel Frustration darüber, dass oftmals in der letzten Lebensphase Behandlungs-Entscheidungen getroffen werden, die augenscheinlich oder aus der Wahrnehmung der Pflegekräfte heraus nicht dem mutmaßlichen Willen des Patienten entsprechen”, sagt Boris Knopf. Seit 2013 beschäftigt er sich mit Advance Care Planning und gründete 2016 gemeinsam mit dem Arzt Dr. Ingmar Hornke das Würdezentrum in Frankfurt am Main, um aktiv Projekte zur…


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