Millionen-Förderung für Gesundheitszentren auf dem Land

Da sich viele Landärzte in die Rente verabschiedeten, seien innovative Lösungen gefragt, damit sich junge Ärzte auf dem Land ansiedelten, so Agrarminister Till Backhaus (SPD) über das Vorhaben. Foto: Adobe Stock/ Dron

Wie Gesundheits- und Agrarministerium am 15. Januar in Schwerin mitteilten, wurden die Projekte im Rahmen eines Ideenwettbewerbs ausgewählt. Sie sollen bis Ende 2023 umgesetzt und mit insgesamt sechs Millionen Euro gefördert werden. Die Gesamtinvestitionssumme wurde mit 14,5 Millionen Euro angegeben. Geplant sind unter anderem der Umbau des ehemaligen Jugendclubs in Thiessow auf Rügen zur Kinderarztpraxis. In Dobbertin soll ein denkmalgeschützter Dreiseitenhof zum Medizinischen Versorgungszentrum umgebaut werden. In Neubukow, Marlow und Tribsees sollen Gesundheitszentren neu errichtet und in Vitte auf Hiddensee das Arzthaus saniert und erweitert werden.

Eine älter werdende Bevölkerung, vielfach chronisch krank und in ihrer Mobilität eingeschränkt, benötige Betreuung in Wohnortnähe. Da sich aber auch viele Landärzte in die Rente verabschiedeten, seien innovative Lösungen gefragt, damit sich junge Ärzte auf dem Land ansiedelten, sagte Agrarminister Till Backhaus…


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