Mit persönlichem Koffer auf Erinnerungsreise gehenMit persönlichem Koffer auf Erinnerungsreise gehen

Seit Jahren bestückt das Haus Malta einen großen, alten Schrankkoffer mit Erinnerungsstücken. Dorthinein werden alle Postkarten gelegt, die an das Haus geschickt werden.

Foto: Bernhard Langner/Haus Malta

„Mit der eigenen Wohnung gibt man nicht nur ein Stück Selbstständigkeit auf, sondern auch vertraute Wege, vertraute Blicke, geliebte Einrichtungsgegenstände, den ganz eigenen Geruch des Zuhauses“, schreibt Pflegewissenschaftlerin Angelika Zegelin in der aktuellen Ausgabe der Zeitschrift Aktivieren. Sie empfiehlt, Erinnerungen und Individualität aufrechtzuerhalten, zum Beispiel durch mitgebrachte Dinge. Weil die Zimmer oft zu klein und standardmöbliert sind, bietet sich ein Koffer an, um noch liebgewordene Erinnerungsstücke zu beherbergen. Das Berliner Malteser-Haus Malta habe damit gute Erfahrungen gemacht, so Co-Autor Bernhard Langner, Qualitätsbeauftragter der Einrichtung.

Seit einigen Jahren können Bewohner einen Koffer mit Erinnerungsstücken mitbringen. Dieser wird dann entweder auf dem Kleiderschrank im Zimmer oder in einem dafür vorgesehenen Raum verwahrt. Der…


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