Müntefering: Staat soll sich bei Pflegelöhnen raushaltenMüntefering: Staat soll sich bei Pflegelöhnen raushalten

Franz Müntefering, Vorsitzender der Bundesarbeitsgemeinschaft der Senioren-Organisationen, sagt, dass die Löhne zwischen den Tarifparteien ausgehandelt werden müssen.

Foto: Sebastian Greuner

Die Löhne müssten zwischen den Tarifparteien ausgehandelt und „nötigenfalls auch ausgestritten werden“. Dazu gehöre, dass sich beiden Seiten organisierten, wie es erstmals 30 Pflegeunternehmen im Ruhrgebiet täten. Bei der „Ruhrgebietskonferenz Pflege“ wollten Arbeitgeber am 8. April in Gelsenkirchen über die Situation im Revier beraten. Zur Auftaktveranstaltung der Gemeinschaftsinitiative von Trägern und Unternehmen der Kranken-, Kinder- und Altenpflege waren auch Akteure aus Politik, Gewerkschaften und Forschung geladen.

Müntefering erklärte mit Blick auf Löhne in der Pflege, dass sich sowohl die Arbeitgeber als auch die Arbeitnehmer organisieren müssten. „Wir sind in Deutschland in allen Branchen immer gut damit gefahren, wenn sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer gegenüber standen als Tarifpartner, die sich respektieren und die auch miteinander die nötigen Entscheidungen treffen“, unterstrich der ehemalige…


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