Notfalls müssen Corona-Infizierte in der Pflege weiterarbeiten

Bevor die pflegerische Versorgung zusammenbricht, sollte man laut Gesundheitsminister Jens Spahn, die positiv Getesteten mit ganz besonderen Schutzvorkehrungen auch arbeiten lasse. Foto: photiguns/AdobeStock

Der beste Weg sei, dass ein Infizierter und die Menschen, die mit ihm in Kontakt standen, in Quarantäne bleiben, sagte Spahn am Donnerstag auf dem Deutschen Pflegetag in Berlin. “Wenn (…) wegen Isolation und Quarantänemaßnahmen so viele dann gar nicht mehr da sind, im Krankenhaus, in der Arztpraxis, in der Pflegeeinrichtung, dass die Versorgung zusammenbricht, muss man schauen, was ist neben der bestmöglichen Lösung die zweitbeste”, sagte Spahn. Dann könne es nötig sein, dass die Kontaktpersonen mit täglichen Tests und FFP2-Masken weiter arbeiten. Die “Rückfallrückfallposition” sei aber, “die positiv Getesteten mit ganz besonderen Schutzvorkehrungen auch arbeiten zu lassen”.

“Corona-Infizierte weiterarbeiten zu lassen, ist der politische Offenbarungseid”, sagte der Vorstand der Stiftung Patientenschutz, Eugen Brysch, der Deutschen Presse-Agentur in Berlin.

Seit Monaten wird die Kritik in der Pflegebranche über immer…


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