NRW: Freie Wohlfahrtspflege sendet wegen Pflegenotstand Hilferuf an Kassen und Politik

Die Freie Wohlfahrtspflege in NRW ist wegen des Pflegenotstands alarmiert. Foto: Roman Mölling

Herr Heine-Göttelmann, vorab gefragt, für wie viele Pflegedienste in Nordrhein-Westfalen sprechen Sie eigentlich? Etwa 850 ambulante Pflegedienste der Freien Wohlfahrtspflege versorgen derzeit knapp 120 000 Menschen und damit mehr als die Hälfte aller auf häusliche Pflege Angewiesenen. Hier sind 16 000 Vollzeitkräfte tätig, davon rund 10 000 Fachkräfte. In der Freien Wohlfahrtspflege NRW haben sich AWO, Caritas, Rotes Kreuz, Diakonie, Paritätischer Wohlfahrtsverband und jüdische Gemeinden zusammengeschlossen.

Dass die ambulante Pflege am Limit angekommen ist, ist keine wirklich neue Nachricht. Warum wenden Sie sich gerade jetzt wieder an die Öffentlichkeit? Neben einigen anderen Themen ist der Pflegenotstand mittlerweile bundesweit in der breiten Öffentlichkeit angekommen und dies in einem Ausmaß wie noch nie zuvor. Immer mehr Personen und Familien sind oder werden dabei zunehmend mit der Frage konfrontiert, wie sie selbst oder ihre Angehörigen…


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