Opposition wirft Gesundheitsminister Spahn unzulängliches Pflegegesetz vorOpposition wirft Gesundheitsminister Spahn unzulängliches Pflegegesetz vor

Jens Spahn in der Kritik: Regierungs- und Oppositionparteien haben im Bundestag streiten um den richtigen Weg aus dem Pflegenotstand. Foto: Stephan Baumann

Hintergrund ist die geplante Schaffung von 13.000 neuen Stellen in den Pflegeheimen. Wenn es eine Einrichtung binnen drei Monaten nicht schafft, eine Fachkraft einzustellen, kann sie laut Entwurf auch für eine Hilfskraft einen entsprechenden Zuschlag bekommen.

SPD-Gesundheitsexperte Karl Lauterbach räumte ein, die SPD halte es für falsch, dass man diese medizinische Behandlungspflege, um die es bei den 13 000 geplanten Stellen geht, durch Assistenzberufe ersetzen könne. Gesundheitsminister Spahn verteidigte das Gesetz: „Es geht um konkrete Verbesserungen in der Pflege.“ Neben der Alten- werde auch die Krankenpflege gestärkt. Denn jede zusätzliche Pflegestelle in den Krankenhäusern werde künftig anders als heute voll finanziert. In einem nächsten Schritt würden die Kosten für Pflege in den Kliniken komplett aus den bisherigen Behandlungspauschalen herausgenommen und extra finanziert.

Mit Blick unter anderem auf die im Schnitt bessere Bezahlung der…


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