Palliativ-Verband: Sterbefasten ist zu respektieren

FVET heißt: selbstbestimmt sterben

Foto: Werner Krüper

Das Positionspapier befasst sich mit der freiwilligen Entscheidung von Patienten mit lebensbedrohlichen oder lebenslimitierenden Erkrankungen, mithilfe von Nahrungsverzicht den Sterbeprozess selbstbestimmt einzuleiten. DGP-Präsident Prof. Dr. Lukas Radbruch äußert diesbezüglich eine klare Meinung: “Wenn ein schwerstkranker Mensch aus freiem Entschluss nicht mehr essen und trinken will, um sein Sterben zu beschleunigen, dann ist das zu respektieren.”

Diesen Prozess medizinisch zu begleiten, sei keine strafbare Handlung, bringe unitttelbar Beteiligte aber oftmals in einen inneren Konflikt. Deshalb sei es wichtig, zusätzlich zum Betroffenen auch seine Angehörigen sowie das Behandlungsteam zu unterstützen und über den zeitlichen Verlauf des Sterbefastens, über Folgesymptome, Komplikationen sowie deren Behandlungsoptionen aufzuklären. Laut DGP sei zu klären, ob und in welchem Umfang die behandelnden Personen dem Betroffenen Essen und Trinken anbieten, um ihm…


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