Patientenschützer: Quarantäne- und Schutzpläne in der Pflege fehlenPatientenschützer: Quarantäne- und Schutzpläne in der Pflege fehlen

Eugen Brysch, Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz, fordert „einen realistischen Blick auf die örtlichen Möglichkeiten“. Foto: Deutsche Stiftung Patientenschutz

Bislang hätten Bundesgesundheitsministerium und Robert-Koch-Institut noch keine aktuellen Empfehlungen für die ambulanten und stationären Dienste vorgelegt, sagte der Vorstand der Deutschen Stiftung Patientenschutz Eugen Brysch. Quarantäne- und Schutzkonzepte seien „überfällig“. Schließlich orientierten sich die örtlichen Gesundheitsämter und kommunalen Heimaufsichten an solchen Leitlinien.
Es müsse unverzüglich geklärt werden, dass Pflegeheime nicht in der Lage seien Corona-Patienten innerhalb der Einrichtung zu isolieren, erklärte der Stiftungsvorstand. Es fehle schlichtweg an Pflegekräften, Ärzten und Räumlichkeiten. „Machen wir uns klar, dass notfalls Einrichtungen und mobile Dienste ihre Arbeit unterbrechen müssen“, sagte Brysch. „Hier geht es nicht um Panikmache. Vielmehr braucht es einen realistischen Blick auf die örtlichen Möglichkeiten.“ (epd).


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