Patientenschützer: Wunsch nach Intensivtherapie besteht weiterhinPatientenschützer: Wunsch nach Intensivtherapie besteht weiterhin

Viele Anrufer hätten die Angst geäußert, in einer möglichen Triage keine lebensrettende Behandlung mehr zu erhalten. Foto: bilderstöckchen/AdobeStock

Stiftungsvorstand Eugen Brysch sagte dem Evangelischen Pressedienst (epd) am Sonntag in Dortmund, die 2.000 Anrufer bei den Patientenberatern der Stiftung seit Beginn der Corona-Krise hätten deutlich gemacht, dass sie nicht grundsätzlich eine Intensivtherapie für sich ausschließen wollen. Stattdessen wollte etwa die Hälfte der Anrufer selbst in der Hochzeit der Infektionswelle eine Intensivtherapie einfordern, erläuterte Brysch.

Viele Anrufer hätten die Angst geäußert, in einer möglichen Triage – also in einer notfallmedizinischen Überlastungs- und Abwägungssituation – keine lebensrettende Behandlung mehr zu erhalten, erläuterte Brysch. Mittlerweile schlössen sogar drei Viertel der Anrufer die Intensivtherapie nicht grundsätzlich aus.

Auch sei am Patientenschutztelefon zu bemerken, dass das Interesse an differenzierten Patientenverfügungen wächst, betonte Brysch. „Die oft propagierte Gleichung, dass an Covid-19 erkrankte Senioren einen schnellen…


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