Personalbemessung in der Altenpflege und gerontopsychiatrische Versorgung

Zwischenzeitlich ist die Diskussion zur neuen Personalbemessung durch Corona etwas in Vergessenheit geraten. Ein sehr wichtiger Bereich, der im doppelten Sinne auffällig ist, wird dabei unterschätzt: Der Bedarf an gerontopsychiatrischer Versorgung. Starke Verhaltensauffälligkeiten nehmen immer mehr zu und fordern das Personal besonders. Das kostet viel Kraft und belastet die Mitarbeitenden – auch wenn sie noch so gut qualifiziert sind. Unterschätzt wird außerdem der Bedarf von Menschen, die weitgehend passiv oder depressiv sind. “All diese Bewohner brauchen eine fachlich anspruchsvolle Begleitung und spezifische Versorgungskonzepte”, sagt Prof. Dr. Klaus Wingenfeld, Wissenschaftlicher Geschäftsführer des Instituts für Pflegewissenschaft an der Universität Bielefeld, und betont: “Allgemeine Betreuungsleistungen reichen hier ebenso wenig aus wie ein Personalzuwachs im Hilfskraftbereich.” Dies zeigen die Ergebnisse eines Projekts, in dem…


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