Personalmangel durch Corona noch verschärft

Während der weitgehenden Beschränkungen im Frühjahr litten die Beschäftigtem vor allem unter mangelnder Schutzausstattung. Foto: photoniko/AdobeStock

Zwei Drittel (69 Prozent) geben an, dass sich die Arbeit im Vergleich zu den Zeiten vor der Corona-Krise noch weiter verdichtet hat. Während der weitgehenden Beschränkungen im Frühjahr litten die Beschäftigtem vor allem unter mangelnder Schutzausstattung. Für mehr als die Hälfte der Befragten war nicht einmal ein einfacher Mund-Nasen-Schutz vorhanden, bei zwei Dritteln mangelte es an den sichereren FFP2- oder FFP3-Masken, und nur 17 Prozent der Pflegekräfte gaben an, dass die Testmöglichkeiten ausreichend waren. 93 Prozent verwiesen auch darauf, dass Besuchsmöglichkeiten eingeschränkt wurden.

Die Befragung gibt auch Auskunft darüber, was die Pflegekräfte fordern. Die Mehrheit verlangt Reformen für bessere Arbeitsbedingungen, in der Angehörigenbetreuung und bei der Digitalisierung, außerdem genug Schutzkleidung und regelmäßige Corona-Tests.

Die Ergebnisse beruhen auf einer repräsentativen Online-Befragung der Evangelischen Arbeitsstelle midi, die im…


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