Personalmangel in der ambulanten Pflege spitzt sich zuPersonalmangel in der ambulanten Pflege spitzt sich zu

Michael Isfort vom Deutschen Institut für angewandte Pflegeforschung erwartet keine kurzfristige Verbesserung.

Foto: DIP

Eine kurzfristige Verbesserung des Personalmangels sei nicht zu erwarten, Die Problemlage sei über Jahre entstanden und spitze sich angesichts des Fachkräftemangels weiter zu. Die Pflegedienste reagieren nach Isforts Angaben auf die Engpässe, indem sie Anfragen an andere Dienste weitergeben oder Leistungen in einigen Familien reduzieren, um zusätzliche Klienten aufnehmen zu können. Nach Angaben der Bundesregierung aus dem April sind aktuell 15.000 Stellen in der Altenpflege nicht besetzt. Zusätzlich fehlten 8.500 Hilfskräfte.

Laut einer bundesweiten Erhebung des Instituts gab mehr als jeder zweite Dienst an, dass er 2015 Anfragen aufgrund eines Personalmangels nicht beantworten konnte.
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