Pflege-Avatar soll Pflegekräften und -bedürftigen Hilfe anbieten

Das Bild zeigt den zweiten Prototypen von Kristina. Foto: Screenshoot kristina-project.eu

Die Frau heißt Kristina – und existiert nur virtuell. Durch eine Kamera soll sie sogar die Gesten des Gesprächspartners wahrnehmen können und so für den Einsatz im sozialen Bereich fit sein. Doch nicht alle Betroffenen reagieren positiv auf Technik am Pflegebett.

Entwickelt wurde das intelligente System von einer internationalen Forschergruppe unter Beteiligung von Tübinger Altersmedizinern. Der sogenannte Pflege-Avatar soll Pflegekräften und -bedürftigen Hilfe anbieten – insbesondere wenn einer von ihnen oder beide einen Migrationshintergrund haben.

Kristina soll übersetzen, wenn sich Pflegekraft und Pflegebedürftiger nicht verständigen können. Außerdem könnte sie Antworten zu Pflege und Gesundheit auf Lager haben, um Angehörigen zu helfen, die mit dem Gesundheitssystem eines Landes nicht vertraut sind. Und Kristina soll Pflegebedürftige unterhalten, indem sie beispielsweise die Zeitung vorliest.

“Der Avatar hat die Aufgabe, kultur- und…


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