Pflege hat das Potenzial zur neuen LeitökonomiePflege hat das Potenzial zur neuen Leitökonomie

Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) . Foto: STMGP

Gut jeder zehnte Euro der Wirtschaftskraft Bayerns entstehe hier, etwa jeder sechste Arbeitsplatz werde hier gesichert. „Die Gesundheits- und Pflegewirtschaft hat das Potenzial, eine neue Leitökonomie neben bestehenden starken Wirtschaftszweigen in Bayern zu werden“, sagte die Ministerin. Der Staat unterstütze die Branche gerade in Corona-Zeiten nach Kräften. Ihre Bedeutung werde auch aufgrund der zunehmenden Alterung der Gesellschaft noch steigen.

Huml bezog sich auf die zweite Bayern-Studie „Bedeutung der Gesundheits- und Pflegewirtschaft in Bayern und den bayerischen Gesundheitsregionenplus“ von 2019, die jetzt veröffentlicht wurde.

Demnach wurde in Gesundheit und Pflege 2017 eine Bruttowertschöpfung von rund 56 Milliarden Euro erwirtschaftet. Das entspreche 10,4 Prozent der bayernweiten Leistung, einem Plus von 0,6 Prozentpunkten im Zehnjahresvergleich.

Auch die Beschäftigung in der Branche habe sich im Zehnjahresvergleich rasant…


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