Pflegekammer will Geringverdienende von Beiträgen befreien

Sandra Mehmecke entschuldigte sich im Ausschuss für die “unglücklichen” Beitragsbescheide. Foto: Walter

Demnach müssen Beschäftigte ab 2019 keine Mitgliedsbeiträge zahlen, wenn ihr Jahresbruttoeinkommen weniger als 9168 Euro beträgt. Bislang liegt die Freigrenze bei 5400 Euro. Von der Neuregelung könnten Schätzungen der Pflegekammer zufolge landesweit rund 13 000 Teilzeit-Pflegekräfte profitieren.

Mehmecke entschuldigte sich im Ausschuss erneut für die “unglücklichen” Beitragsbescheide, sagte aber auch, dass diese nicht zurückgenommen würden. Die Beschäftigten bekommen nun bis Ende März Zeit, um Angaben über ihr Jahresbruttoeinkommen zu machen. Ursprünglich lief die Frist bis Ende Januar. Laut Mehmecke beläuft sich der durchschnittliche Monatsbeitrag auf 7,20 Euro im Monat. Mit diesem Wert kalkuliere die Kammer auf der Basis der Beitragsordnung, sagte sie im Ausschuss. “Der Wunsch ist, es so gerecht und so günstig wie möglich zu machen.” Bislang habe die Kammer 60 500 vollständig registrierte Mitglieder.

Die geänderte…


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