Pflegende bleiben beim Einkommen abgehängt

Augerechnet Pflegekräfte und Mitarbeiter der Supermärkte, die im Frühjahr noch als “Corona-Helden” gefeiert wurden, drohen laut einer Lohnprognose der Bertelsmann-Stiftung reale Einkommensverluste.

Foto: Adobe Stock/Markus Witt

Damit seien ausgerechnet diejenigen Beschäftigten betroffen, auf die die Bevölkerung in Zeiten der Corona-Pandemie besonders angewiesen sei, erklärte die Stiftung. Den Beschäftigten dieser unteren Lohngruppen drohten sogar reale Einkommensverluste, die Pandemie könnte bestehende Ungleichgewichte eher verschärfen.

Die durchschnittlichen Bruttojahresverdienste im Gesundheits- und Sozialwesen werden demnach 2025 um 4.400 Euro unterhalb des durchschnittlichen Einkommens in allen Branchen liegen, das mit 33.800 Euro angegeben wird. Der Einzelhandel bleibe sogar um 10.200 Euro unter dem Schnitt. In den unteren Einkommensgruppen fresse die geringe Inflation die noch geringeren Lohnzuwächse auf, sagte Torben Stühmeier, Studienleiter bei der Bertelsmann Stiftung. Deren verfügbares Einkommen werde um etwa zwei Prozent zurückgehen.

Die Studie
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