Pfleger stimmen über Kammer ab

Auch die Altenpflegekräfte sind aufgerufen, sich an der Umfrage zur Kammer zu beteiligen. Foto: Peter Atkins/AdobeStock

Insofern wäre es ein Fortschritt, „wenn die Pflege eine eigene Stimme hat“. Allerdings müsse den Betroffenen klar gesagt werden, dass eine Kammer weder für die Entlohnung zuständig sei noch den Fachkräftemangel beheben könne.

Dafür könnten aber hoheitliche Aufgaben in der Aus- und Fortbildung auf eine Pflegekammer übertragen werden. Die SPD-Opposition kritisierte die kleine Stichprobe am Freitag in Düsseldorf und forderte stattdessen eine Urabstimmung aller 197 000 Pflegefachkräfte in NRW. Nur so sei eine breite Akzeptanz zu erreichen, betonte der gesundheitspolitische Sprecher der SPD-Landtagsfraktion Josef Neumannn. Schließlich wäre eine Pflegekammer mit Zwangsbeiträgen verbunden.

Im November will die SPD im Landtag über eine Urabstimmung debattieren. Auch Hessen und Rheinland-Pfalz hätten auf diesem Wege Pflegekammern eingeführt, sagte Neumann. Da es kein Berufsregister für die Pflegekräfte gibt, hält das NRW-Gesundheitsministerium…


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