Pflegewissenschaftlerinnen distanzieren sich von ÄnderungenPflegewissenschaftlerinnen distanzieren sich von Änderungen

Haben die aktuellen Änderungen in der Ausbildungs- und Prüfungsverordnung für die Pflegeberufe scharf kritisiert: die Bremer Pflegewissenschaftlerinnen Sabine Muths und Ingrid Darmann-Finck (von links).

Fotos: IPP

Die Veränderungen seien von „substanzieller Bedeutung“, dürften „erhebliche negative Auswirkungen auf die Ausbildung in der Altenpflege“ haben und somit auch auf die „pflegerische Versorgung von alten Menschen“, so die beiden Expertinnen. So seien in den Veränderungen, die das Ministerium gegenüber dem ursprünglichen Referentenentwurf vorgenommen habe, Kompetenzen wie die Erschließung und Nutzung pflegewissenschaftlicher Theorien „ersatzlos gestrichen“ und beispielsweise kommunikative Kompetenzen in ihrem Niveau deutlich abgesenkt worden.

„Die in der vom Kabinett beschlossenen Anlage 4 der PflAPrV aufgeführten Kompetenzen entsprechen nicht mehr ausreichend den Versorgungsanforderungen in der Altenpflege, wodurch auch die Qualität der pflegerischen Versorgung von alten und hochaltrigen Menschen gefährdet ist“, warnen Darmann-Finck (Professorin für Pflegewissenschaft am IPP) und Muths (wissenschaftliche Mitarbeiterin…


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