Plattdeutsch in der PflegePlattdeutsch in der Pflege

Titelausschnitt der Wortschatzbroschüre „Plattdeutsch in der Pflege“. Quelle: Landkreis Oldenburg

Das Länderzentrum für Niederdeutsch in Bremen ergänzt die Initiativen nun mit dem «PlattHart», einem neuen Zertifikat, um das sich Pflegeeinrichtungen bewerben können. Um das Zertifikat zu erhalten, sollen Altenpflegeeinrichtungen den Gebrauch von Niederdeutsch in ihr Leitbild aufnehmen. Ein Teil der Körperpflege, der Betreuung, auch der Seelsorge soll auf Platt stattfinden. Und jedes Heim soll mindestens eine hauptamtliche Kraft mit Plattdeutsch-Kenntnissen aufweisen. Die Einrichtungen hätten sehr unterschiedliche Träger, sagte Christianne Nölter, Leiterin des Länderzentrums. Beim «PlattHart» gehe es darum, ihnen einheitliche Kriterien an die Hand zu geben.

„Ich habe oft gemerkt, ich erreiche die Menschen auf Platt besser“, sagte Jan-Bernd Müller der Deutschen Presse-Agentur. Der wissenschaftliche Mitarbeiter des Länderzentrums ist im Emsland mit Plattdeutsch aufgewachsen und hat Gerontologie studiert, also die Wissenschaft vom Altern….


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