Pläne zur E-Patientenakte nehmen Gestalt anPläne zur E-Patientenakte nehmen Gestalt an

Ab 2021 sollen Versicherte über eine App zugriff auf ihre Gesundheitsdaten haben.

Foto: Adobe Stock/Rostislav Sedlacek

Künftig soll jeder gesetzlich Versicherte per App Zugriff auf seine persönlichen Patientendaten bekommen, die bisher beim Arzt im Aktenschrank liegen.

Geplant ist, dass ab dem 1. Januar 2021 Ärzte und Krankenhäuser auf Wunsch der Patienten für diese eine elektronische Akte anlegen können. Dort können Röntgenbilder, ärztliche Befunde, Behandlungsberichte oder Angaben über regelmäßig eingenommene Medikamente hinterlegt werden. Die Patienten sollen auf diese Daten dann über eine Smartphone-App, die ihnen von ihrer Krankenkasse zur Verfügung gestellt wird, Zugriff bekommen.

Umstritten war bisher, wie verschiedene behandelnde Ärzte auf die Daten der E-Akte zugreifen können. In der Startphase wird es zunächst keine Möglichkeit für Patienten geben, ihre Akte so einzustellen, dass je nach Arzt nur ein Teil der Informationen einsehbar ist.

Entweder gibt der Patient die ganze Akte zur Ansicht frei oder gar nicht. Ab 2022 soll es aber technisch möglich…


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